Rallye Dakar 2014 – 1. Etappe

Rallye Dakar 2014 – 1. Etappe

Alle Zeichen deuteten darauf hin, dass beider Motorrad-Wertung alles offen sein würde – und genau danach sieht esnach der Auftaktetappe der Rallye Dakar 2014 aus. Joan Barreda verbuchte die Tagesbestzeit, gefolgt von Marc Coma, Cyril Despres und… Alain Duclos mit seiner Sherco. Somit befinden sich vier verschiedene Konstrukteure auf den ersten vier Plätzen. CarlosSousa sorgte bei den Autos für eine Überraschung – er schlug die Minisund sicherte sich den Etappensieg. Auf der anderen Seite des Spektrumserwies sich der erste Rallye-Tag für Gordon, Guerlain Chicherit und BJBaldwin als schwarzer Tag. Mardeev setzte sich bei den Trucks an dieSpitze.

Was bereits als sicher galt, wurde nun noch einmal untermauert. JoanBarreda hat aus gutem Grund den Ruf, der schnellste Fahrer der Welt zusein. Der ehemalige Husqvarna-Pilot, der während der Saison zu Hondawechselte, weihte die Dakar 2014 mit einer Meisterleistung ein. Dieschnelle, kurvige Strecke der heutigen Sonderprüfung bei Córdoba schiendem Spanier wie auf den Leib geschrieben zu sein, wobei ihm auch seinLieblingsstartplatz, die Nummer drei, zum Vorteil gereichte. Barredarückte an Marc Coma heran, der im Windschatten von TitelverteidigerCyril Despres fuhr, und setzte sich letzten Endes an die Spitze derGesamtwertung. Damit sicherte sich der Spanier seinen sechsten Triumphbei einer Sonderprüfung in seiner Karriere.

Bei einem Blick nach vorne kommt man mitunter nicht umhin zu denken,dass das Favoritentrio Barreda, Coma und Despres die Konkurrenz in einerStaubwolke zurückgelassen hat. Die meistgenannten Rivalen PaoloGonçalves und „Chaleco“ López liegen 2‘25‘‘ und 3‘24‘‘ zurück, währendHélder Rodrigues fast 9 Minuten Rückstand auf seinen Honda-Teamkollegenhat. Für die erste Überraschung der Dakar sorgte Alain Duclos. Ererwischte die Meisterfahrer kalt und beendete die heutige Etappe aufRang vier mit einem Rückstand von lediglich 1’56‘‘ auf Barreda. DerFranzose hatte bereits vor dem Rennen verlautbart, zuversichtlich zusein, dass er dank der Änderungen an seiner Sherco Jagd auf dieTopplatzierungen machen würde. Duclos ist seit der letzten Ausgabe keinRennen mehr gefahren und seine Auftaktleistung beweist, dass seineAnkündigung keine leere „Drohung“ war.

Die schnellsten Quadfahrer zeigten klar auf, warum sie dieTopfavoriten in ihrer Kategorie sind. Der letztjährige GesamtzweiteIgnacio Casale untermauerte seinen Titelanspruch mit dem Sieg bei derAuftaktetappe. Wenngleich sein Vorsprung hauchdünn ist, kann der Chilenestolz darauf sein, Titelverteidiger Marcos Patronelli um 6‘‘ geschlagenzu haben. Casale kann sich somit seinen zweiten Dakar-Etappensieg aufdie Brust schreiben.

Man sollte das Potential eines Fahrers wohl besser nicht bewerten,bevor er nicht die Möglichkeit hat, sich auf der Strecke zu beweisen.Auf dem Papier ließen die Renndynamik und die bloße Power der 11 Minisden Außenseitern an der Startlinie wenig Hoffnung. Doch die Konkurrenzschlug zurück – mit einem Rennfahrer, den man vielleicht nicht unbedingtauf dem Plan hatte und der Peterhansel, Al-Attiyah, Sainz und Roma umden Etappensieg brachte. Carlos Sousa sicherte sich seinen sechstenTriumph, diesmal am Steuer eines Allradautos vom offiziellenchinesischen Haval-Hersteller. Der Portugiese weist seit 2001 eineaußerordentlich konstante Rennleistung auf und beendete neunDakar-Rallyes in Folge unter den Top 7. 2007 gewann er zum letzten Maleine Etappe bei der Dakar.

Die angenehme Überraschung für Sousa war für Orlando Terranovahingegen bitter, der als Spezialist für die technischen Córdoba-Streckengilt. Der Argentinier musste sich an der Ziellinie mit dem zweitenPlatz mit 11 Sekunden Rückstand zufriedengeben, war jedoch derschnellste Pilot des Mini-Teams. Stéphane Peterhansel verlor aufgrundeines Reifenschadens zu Etappenende nicht nur wertvolle Zeit auf Sousaund Terranova, sondern auch auf Al-Attiyah (Dritter mit +47″), Roma(Vierter mit +1′15″) und sogar Carlos Sainz (Fünfter mit +4′03″). Mitsechs Autos in den Top 10 kann das X-raid-Team mit dem Tagesergebniszufrieden sein.

Hart umkämpft war auch die Truck-Kategorie. Nach der 180 Kilometerlangen Wertungsprüfung trennen die Favoriten nur wenige Minuten. Mardeevholte sich in seinem Kamaz den Sieg auf der kurvenreichen Strecke.Titelverteidiger Nikolaev musste sich aufgrund eines dubiosen Starts mitPlatz fünf mit vier Minuten Rückstand begnügen. Loprais, De Rooy undVan Vliet fuhren zwischen die beiden Russen hinein und somit liegen dieTop 5 weniger als vier Minuten auseinander.

Quelle: dakar.com

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